was in linz am ersten mai passiert ist, spottet jeder beschreibung. rainer zendron, der vizerektor der kunstuni in linz wurde festgenommen, friedliche demonstranten einfach ohne vorwarnung mit schlagstöcken niedergeschlagen, wenn das die new order ist dann läuft in österreich echt so einiges schief.

grundsätzlich gibt es für polizeieinsätze genaue richtlinien. und auch wenn ich das – zu propagandazwecken wohlgemerkt – oft auch mal bezweifle steckt in jeder uniform auch
ein mensch. solange jedoch bis er austickt, dann findet eine intervention des es statt.
vor allem die gruppendynamik tut oft das ihre. aber genau dafür gibt es auch einsatzleiter.

bei dem vorfall in linz kann man zur verteidigung der polizeistreitkräfte sagen, dass sie nicht so
routiniert sind im umgang mit menschen die ihre meinung darstellen, aber trotzdem wurden da
ein paar einsatzregeln nicht so gut gelernt.

als alter berufsdemonstrant kann ich nur aus meiner erfahrung berichten, dass es sich immer
empfiehlt mal nach den leuten unter den bullen zu sehen die goldene streifen haben. in hierarchischen
systemen muss man sich immer an den ranghöchsten wenden sonst wird das nichts.

dann muss der räumungseinsatz in etwa so aussehen.

- abdrängen mit schilden aus dem demonstrationsraum
- zerstreuen der menge durch einkesseln
bei hartnäckigem widerstand:
- wasserwerfer

und erst zum schluss irgendwann:

- schlagstock

da waren eindeutig dilletanten am werk ..