ungeduld. ja das könnte schon mein zweiter vorname sein. irgendwie könnte ich dauernd motzen. wenn leute die mit mir arbeiten gefühlte 4 jahre brauchen um mir einen banales digitalen apfelstrudel zu backen in dem statt äpfel imagefiles drin sind, dann werd ich schon mal ungehalten.

da schau ich mir dann das scheitern der leute an und komme aus dem staunen nicht heraus: nämlich die sattelfestigkeit des gegenübers. trotz flatline in der leistung vollkommen überzeugt von sich selber. mir würde das nicht so leicht von der hand gehen: ich definiere mich über leistung. klingt jetzt nazi-psycho aber ich brauch eine lohnende aufgabe, am besten eine die völlig verfahren ist um erstmal in die gänge zu kommen. ich mein das total ernst, wurde auch vom staats osterei darauf getestet, die ergebnisse liegen auf und sollten in ca 8 jahren de-classified sein.

andere wiederum sind im leerlauf auf höchstleistung, sobald eine arbeitsmässige belastung auf sie zukommt brechen sie aber ein. wieso ist das so? bin ich anders? sind überhaupt alle anders?

diese antwort kann man mit einem klaren JA beantworten. und bevor ich in einen völlig unwiederherstellbaren solipsismus verfalle sollte ich dieses unmissverständlich klarstellen: ich habe halt einfach einen niedrigen blutdruck. andere einen hohen. deshalb kommt es auch, dass ich erst unter stress so richtig gut funktioniere und andere 18 stunden täglich einen guten eindruck machen. also lasst mich in ruhe bis das dach brennt, das haus zusammenfällt oder der hund durchdreht. ich brauch meinen schlaf.