der 9. april dürfte für juri alexejewitsch gagarin ein sehr denkwürdiger gewesen sein. da wurde nämlich sein heimatdorf kluschino von der deutschen besatzung befreit. im zuge dessen wurde ein russischer flieger von deutschen abgeschossen, konnte sich per fallschirm retten, und wurde von einem fliegergenossen heldenhaft gerettet und so dem stinkenden atem und mordenden arm des “sturmbannführer vorwärts” entrissen. ein held der sovjetunion wurde auf diese art und weise initiiert. und er sollte grosses tun.


eta raketa otschin prekrassnewoui

der kleine junge hätte sich wohl kaum gedacht, dass einst ein raumschiff nach ihm benannt werden könnte. wahrscheinlich noch weniger hätte er sich ausmalen können, dass gerade er der erste mensch sein wird der jemals die grenzen dieser erde überwinden könnte.


das russische volk dankt reuters für die fotografische abbildung des raumschiffs

was das ganze bedeutet, von wegen space age und dem ganzen tra.la.la, dass sein ruhm selbst die udssr und ihren sovjet charme überdauert hat ist ja wirklich ein zeugnis darüber wie geschichtsträchtig die ganze sache war und ist. schade, dass wir lieber krieg hier auf der erde führen anstatt den weltraum weiter zu erkunden. klar, ich seh schon ein: viele menschen wollen lieber raus aus ihrem körper als weg von dem planeten. aber ich und ein paar freunde sehen das etwas anders, deshalb sollten wir das gute alte “projekt noordung” wieder ein wenig beleben.

die russen jedenfalls lassen sich nicht beirren. imperialistische streifzüge sind ihnen nicht so geheuer, haben sie sich in afghanistan doch eine blutige nase geholt. lediglich im kaukasus machen sie ein wenig auf bully und spätestens seit dem georgien zwischenfall weiss man, den russischen bären lässt man besser schlafen denn wenn er munter wird schlägt er zu. flink wie eine cobra.