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Orbiter//lander Zweiteilige, multisensorische, robotische medienintervention im öffentlichen raum. Orbiter/lander beschäftigt sich mit der untersuchung von den möglichkeiten von robotern in unserer gesellschaft. In den medien sowie in zahlreichen filmen wird dieses thema schon zur genüge behandelt nun beschäftigt sich dieses kunstprojekt mit diesem thema. Zu beginn wird der roboter (lander) aufgrund von technisch sowie sensorischen gegebenheiten einen eingeschränkten radius besitzen, dieser wird jedoch in mehreren phasen erweitert und ausgedehnt. Dabei wir der landungsroboter sein fortkommen dokumentieren und die ergebnisse seiner untersuchung an einen zentralen server im internet weiterleiten. Interessierte user können so seinen aktuellen standort erfahren sowie seine letzten stationen einsehen. Der orbiter stellt dabei seine basisstation dar; will meinen er versorgt den lander mit strom, uplink ins internet georeferenzdaten und informiert interessierte passanten über das projekt. Dieses “basecamp” bietet aber nicht nur für den lander relevante ressourcen: rund um den orbiter erwächst ein wireless hotspot, der von jedermann nutzbar ist, und aus landers geodaten entseht ein sonambiente, das unmissverständlich mit dem projekt assoziiert werden kann. Der lander wird nach und nach praktische verrichtungen erlernen, wie zum beispiel zum bäcker semmeln holen zu gehen, die zeitung holen, usw… dies erfordert natürlich social engeneering. Hallo, ab heute kommt hier ein roboter vorbei und holt die semmeln. Die bezahlung wird –ganz pragmatisch- in einem kleinen schälchen beiliegen und kann vom betreffenden entnommen werden. Lander kommuniziert mit einer kinderstimme, er ist ja noch ganz jung und das soll auch vermittelt werden. Nehmt ihn nicht ganz Ernst.. Das potential dieses projektes liegt klar auf der hand: der aktionsradius des landers wird stetig ausgeweitet, mehrere lander können entstehen, immer mehrere verrichtungen könnnen auf den lander übertragen werden, das stadtbild erweitert werden. |
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