jetzt hab ich mir ja monatelang verkniffen irgendwelche kommentare zum aktuellen weltgeschehen abzugeben. das hat einerseits persönliche gründe, andereiseits stehen meine auffassungen so dermassen diametral zu der gängigen medienmeinung, dass ich sie lieber für mich behalten habe als an die grosse glocke zu hängen.

gerade jetzt schwelen wieder eine ganze menge an konflikten. neben syrien, wo sich gerade ein stellvertreterkrieg im kampf um afrika manifestiert, entschieden sich die japaner mal eben dafür im roten meer einen streit um eine bisher völlig unauffällige inselgruppe vom zaun zu brechen. bricht da etwa ein überbleibsel aus dem zweiten weltkrieg auf, wo man schon einmal beobachten konnte wie sich ein völlig absurder konflikt entwickelte: die japaner hatten in den 30er jahren des vergangenen jahrhunderts stützpunkte in china, meinten dann aber, dass asien sich wohl am besten als ein geeintes reich unter führung japans entwickelte. dies erfolgte aber nicht auf offiziellen weg sondern es spaltete sich ein teil der japanischen armee ab um auf eigene faust eine china invasion zu starten. die regierung in tokyo war zu dem zeitpunkt liberal und gegen den krieg. bis 1937 gewannen dann aber die radikalen faschos rund um die “blutsbrüder”  die oberhand im parlament, nachdem sie den premier erschossen –  und dann wurde der konflikt scharf.

 


 

und wieder war eine grosse wallstreet krise vorangegangen, wieder waren die menschen kriegslustig und rechtfertigten den einsatz von armeen aus humanitären gründen et cetera.

 und immer waren es die letzten kriege die die menschheit führen muss bis das goldene zeitalter gekommen ist. und immer wieder fallen wir auf die kriegstreiber hinein.
es ist pathetisch.