wie immer sind so wirtschaftskrisen willkommene zeitpunkte um radikal einige werte der gesellschaft zu überdenken. und ausserdem produziert sowas auch millionen arbeitslose, die ja den ganzen tag nicht wissen was sie tun sollen. die werden dann womöglich noch kreativ, und stellen unangenehme fragen die sich keiner stellen, geschweige denn beåntworten will.

parallel dazu hat die USA z.b gerade nicht wenig truppen in einem land stationiert, das nicht unwesentlich zur versorgung mit heroin bzw. schlafmoon beiträgt. just zur ernte im herbst werden dann auch tausende einheiten von humankapital ins land geschliffen, alles natürlich unbeabsichtigt und ohne hintergrund. klar: auch mit mannstärken jenseits der 100.000 kann man der drogenproduktion dort nicht herr werden, vor allem wenn man nutznieser aus der sache ist.

heroin ist eigentlich eine richtige soldatendroge. wer den krieg sich mal verinnerlicht, muss gleich mal feststellen, dass hier nicht unbedingt lebensfreundliche bedingungen herrschen. eigentlich spricht man mehr davon, in der hölle zu sein. und wer immer schon mal heroin oder opiate im allgemeinen ausprobiert hat, der weiss: es macht die hölle erträglich. solange die versorgung auch lückenlos sichergestellt ist, sind junkies superfunktional und total gesellschaftsfähig.

nun, die amerikanische armee stellt uns die versorgung sicher, für den fall, dass die hölle des krieges in (*woauchimmer*) zu uns kommen sollte, in form von arbeitslosigkeit, plünderein, depression, ausschreitungen usw. dann werden wir alle zu ganz braven junkies, die ihre tägliche dosis aus der apotheke beziehen, wir werden sorgsam mit unseren venen umgehen und zu einem haufen von pflegeleichten zufrieden lebenseinheiten werden, die im wunschlosen vorkoma vegetieren.

wer sagt dass die zukunft nur schlecht wird?

http://www.drugtext.org/library/books/McCoy/book/48.htm

http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=view_all&address=389×802603