otto e. roessler, keynote 31.jan 2008 – transmediale.
gedankenprotokoll. beginn ca. 1820 uhr
arten der schwarzen löcher:
- super mass blackhole
-intermediate mass blackhole
-micro blackhole
micro blackholes treten laut stephen hawkings theorie häufig in den oberen schichten der erdatmosphere auf, und durchdringen unseren planeten sowie alles auf ihm befindliche. laut hawkings theorie’verglühen’ solche microblackholes aber innerhalb 1*10 (hoch)-33 secunden wieder, da sie strahlung emittieren.
daraus resultieren probleme bei der beobachtung bzw. erforschung dieser microblackholes, teilchenbeschleuniger im c.e.r.n. – grösstes physikalisches experiment der menschlichen geschichte, um ein solches micro blackhole zu schaffen.
durch erstellung eines elektrischen feldes soll das schwarze loch eingedämmt, und so an seiner ausbreitung gehindert werden.
otto e. hat jedoch bedenken was dieses experiment angeht, er ist der meinung, dass dieses micro blackhole sich unkontrolliert ausbreiten wird und in letzer instanz die erde verschlucken könnte. erste anzeichen werden wir nach ca. 50 monaten sehen…
schwarze löcher als tunnels:
ab dem sgn ‘ereignishorizont’ bei schwarzen löchern, der punkt an dem alle materie in das schwarze loch gesaugt wird, aufgrund der hohen gravitation ist keine beobachtung mehr möglich. selbst das licht kann das schwarze loch nicht mehr verlassen, es wird angesaugt. zwar kann man um das schwarze loch, nähestens direkt am ereighnishorizont umherfliegen, überschreitet man ihn wird man beschleunigt. doch nicht nur die masse, auch die zeit wird beschleunigt, sodass mit fortschreitendem vordringen zum mittelpunkt des schwarzen loches auch die zeit sowie der überwundene raum der unendlichkeit annähert. es ergibt sich also eine diskrepanz in der wahrnehmung, da bei überschreitung des ereignishorizonts der raum verändert und ein tunnel eröffnet.
also kann man diesen ‘punkt’ an dem zeit sich der unendlichkeit nähert als eine ‘membrane’ in ein parallel universum ansehen, die wir auf grund des physikalischen problem einer unendlichen zeitspanne nicht überschreiten können.
auch die lichtgeschwindigkeit nicht mehr als konstante angenommen werden. durch die annäherung an die membrane eines schwarzen lochs wird diese konstante c durchbrochen, der raum aufgedehnt und gekrümmt und es kommt zu einem weiteren paradoxon: fällt ein astronaut in ein schwarzes loch ist in seiner eigenen wahrnehmung, nimmt man an er überlebt aus welchen gründen auch immer die extreme beschleunigung, die seinen körper in die länge zieht, vergeht die zeit schneller als bei dem nicht mitrotierendem beobachter. er verlässt also die uns zurückgebliebenen vertraute zeitebene und wird zum ‘soliptiker’. während also uns seine reise als unendlich erscheint, passieren mit dem astronauten der den ereignishorizont überschreitet dinge die ich mir nicht vorstellen kann. aber ich studiere auch kunst und nicht metaphysik.